für 2 Geigen, Cello, Bass und Klavier,
Partitur und Stimmen.
Sehr oft sind von den Komponistinnen nur Versionen für Klavier erstellt worden, fußend auf diesen wurden schon in der Entstehungszeit Bearbeitungen für verschiedene Besetzungen, oftmals für Orchester oder Militärmusik, vorgenommen. Die Auswahl der Instrumente für die Bearbeitungen dieses Bandes mit zwei Violinen, Violoncello, Kontrabass und Klavier könnte man als
kleine Form des „Salonorchesters“ bezeichnen.
Die erste Violine hat die führende Rolle inne, die zweite Violine übernimmt gelegentlich eine zweite Melodiestimme und oftmals die für die Wiener Musik unerlässlichen „Nachschläge“, der Kontrabass bildet mit den Basstönen das Fundament. Das Violoncello ist eine Art „Joker“ – sowohl zweite Melodiestimmen, Oktavierungen des Parts der ersten Violine, Soli, Gegenstimmen, melodiös aufgeteilte Harmonien im Pizzicato oder auch Basslinien gemeinsam mit dem Kontrabass sind möglich. Das Klavier ist sowohl mit solistischen Aufgaben betraut, vor allem bei Ein- oder Überleitungen oder bei Verdopplungen der Melodie, vornehmlich bildet es jedoch die harmonische und rhythmische Basis.
Komponistinnen: Leopoldine Blahetka, Constanze Geiger, Josefine Weinlich, Mathilde Kralik.
Bearbeitungen: Ursula Erhart-Schwertmann.
Ausgabe: Partitur und Stimmen.Verlag:
Furore Edition fue 10502.
Inhalt:
- Wien (Mathilde Kralik)
- Kaiser-Einzugs-Marsch (Constanze Geiger)
- Die Frivole, Polka Française (Josefine Weinlich)
- Valses à la Viennoise Nr. 1, 2, 4 und 6 (Leopoldine Blahetka)