für 2 Geigen, Cello, Bass und Klavier,
Partitur und Stimmen.
Unter dem Begriff Salonmusik versteht man heute leichte, nicht ganz ernst zu nehmende Musik, die einen negativen Beigeschmack bekommen hat. In der Zeit ihrer Entstehung war die Bedeutung eine andere: es
war Musik gemeint, die in Salons gespielt wurde und nicht für große Konzertpodien gedacht war. Vornehmlich handelt es sich dabei um Charakterstücke der Klaviermusik oder auch Lieder, kurze, leicht fassbare Stücke. Frauen waren in den Salons stets präsent, als Gastgeberinnen, sogenannte „Salonièren“, als Interpretinnen und auch als Komponistinnen.
Die Zusammenstellung der Bearbeitungen im vorliegenden Heft
soll die Vielfalt dieses Genres zeigen – von „klassisch“ konzipierten Tänzen einer Clara Schumann bis hin zum „Walzerlied“ von Camilla Frydan, das im Bereich des Chansons angesiedelt ist. Die Besetzung eines Streicherensembles mit Klavier ermöglicht es, durch
wechselnde solistische Aufgaben klangliche Abwechslung zu erreichen und diese Vielfalt darzustellen.
Komponistinnen: Clara Schumann, Teresa Carreno, Dora Pejacevic, Camilla Frydan.Berabeitungen: Ursula Erhart-Schwertmann.
Ausgabe: Partitur und Stimmen.Verlag: Furore Edition fue 10501.
Inhalt:
- Menuett Op. 18 (Dora Pejačević)
- Kleiner Walzer (Teresa Carreño)
- Caprices en forme de valse Op. 2 Nr. 1, 3, 7, 9 (Clara Schumann)
- Die Frauen von Wien sind so zauberhaft schön Walzerlied (Camilla Frydan)