Cellohülle

Infos für eine gute Cellohülle

 

Die Funktion der Cellohülle ist es in erster Linie, das Cello beim Transport zu schützen. Besonders junge Spieler benutzen häufig eine Cellohülle, um ihr recht großes und schweres Streichinstrument sicher von A nach B zu befördern. Man spricht auch von Cellotasche oder Cellosack.

 

Polsterung der Cellohülle


Die Hülle umgibt das Cello mit einem weichen Polster und schützt es dadurch vor kleineren Stößen, so dass Kratzer und Macken vermieden werden. Cellohüllen gibt es nicht nur in allen Größen, also auch für kleine Celli, sondern auch mit verschieden starker Polsterung. Die Polsterung sollte nicht zu dünn sein. Unter 10mm kann der Schutz des Violoncellos zu gering sein. Am besten ist eine Cellohülle mit 25 mm Polsterung.


Bestandteile der Cellohülle


Ein großer Vorteil der Cellohülle ist ihr vergleichsweise geringes Gewicht. Meistens ist in der Cellohülle auch eine Notentasche integriert, so dass keine zusätzliche Notentasche benötigt wird. In der Zubehörtasche lassen sich bequem ein Kolophonium und Cellosaiten verstauen. Eine Bogentasche für den Cellobogen ist eigentlich immer auf der Vorderseite der Cellohülle aufgenäht. Im Gegensatz zum Cellokasten lässt sich die Cellohülle meist auch komfortabler tragen, da sie sich zumindest etwas an den Rücken anpasst. Grundsätzlich gilt, je dicker die Hülle, desto größer ist der Schutz, den sie dem Instrument bieten kann, obwohl dies beim Ein- und Auspacken sicherlich auch mehr Aufwand und Aufmerksamkeit erfordert.


Unterschiede zwischen Cellohülle und Cellokasten

Die meisten Cellohüllen sind nicht nur leichter als die festen Cellokoffer, sie sind auch häufig deutlich günstiger. Gerade bei jungen Cellisten, welche relativ häufig ein größeres Instrument samt entsprechender Cellohülle benötigen, ist dies ein wichtiger Punkt. Gute Hüllen sind nicht nur für Schülerinstrumente geeignet. Auch fortgeschrittene Spieler greifen aufgrund des Gewichtsvorteils manchmal auf hochwertigere Cellohüllen zurück, vor allem wenn sich ihr Instrument die meiste Zeit in sicherer Umgebung befindet und nur wenig transportiert wird.

Ein wichtiger Unterschied zwischen Cellohülle und Cellokasten ist, dass die Hülle im Gegensatz zum Kasten nicht selbstständig stehen kann. Das Aus- und Einpacken des Cellos muss daher immer liegend stattfinden. Außerdem sollte dem Cellobogen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, da dieser durch das Eigengewicht der Hülle schnell brechen kann. Manche Cellohüllen, wie zum Beispiel die PACATO Milano Cellohülle, haben daher ein herausnehmbares Bogenetui. Dieses ist gleichzeitig ein zusätzlicher Schutz für das darunter liegende Griffbrett des Instruments.

Die größte Auswahl an hochwertigen, aber preiswerten Cellohüllen gibt es von Pacato. Auch Jakob Winter und Gewa haben gute Cellohüllen im Angebot.

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