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Art. Nr.: 972063
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Ausgabe für Streichquartett (2 Violinen, Viola, Violoncello), Stimmensatz, Schwierigkeitsgrad: schwer.

»Als Hugo Ticciati mich bat, ein neues Stück für sein Quartett zu schreiben, war ich sofort begeistert von diesem Projekt. Ich finde es genial, wie Hugo und sein O/MODERNT String Quartet ›alte‹ und ›neue‹ Musik auf ganz ungezwungene Art miteinander vereinen. Daher war ich absolut fasziniert von Hugos Idee, mein Stück auf zwei meiner Idole zu beziehen, auf Bach und Beethoven, indem ich die Musik des einen dekonstruiere und die des anderen aufbaue. Mit höchstem Respekt für diese großen Komponisten gab ich dem Stück mit meiner eigenen Musik einen sehr persönlichen Mittelteil, der die anderen Teile beeinflusst und inspiriert. Beim ganzen Stück fühlte ich mich Beethovens Worten sehr nah: ›Eine Fuge zu machen ist keine Kunst, ich habe deren zu Dutzenden in meiner Studienzeit gemacht. Aber die Phantasie will auch ihr Recht behaupten, und heut' zu Tage muss in die alt hergebrachte Form ein anderes, ein wirklich poetisches Element kommen.‹

›De/Con‹ ist eine Reise durch verschiedene Jahrhunderte mit verschiedenen Klangsprachen. Für mich war es wie eine wunderbare konstruktive Diskussion mit Bach und Beethoven, bei der jeder von uns versucht, seine eigene Sprache zu sprechen und sich dem andern Schritt für Schritt anzunähern. Das Stück könnte auch als Liebesbrief an zwei der größten Komponisten überhaupt verstanden werden.

›De/Con‹ könnten (Sätze) aus Johann Sebastian Bachs ›Kunst der Fuge‹ vorangehen, Ludwig van Beethovens ›Große Fuge‹ könnte dem Stück folgen. Im Idealfall sollten alle Teile attacca gespielt werden. ›De/Con‹ muss jedoch nicht mit diesen beiden Stücken aufgeführt werden.« – Manuela Kerer.

Komponistin: Manuela Kerer.
Ausgabe: Stimmensatz.
Aufführungsdauer: 15 – 18 Min.
Format: Mappe, 32 Seiten.
Verlag: Breitkopf & Härtel EB9260.