Winterberg, H.: 1. Streichquartett (Studienpartitur)


Art. Nr.: 977841
sofort lieferbar
"Symfonie für Streichquartett" für 2 Violinen, Viola und Violoncello. Erstausgabe. Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer.

1936 war das fruchtbarste Schaffensjahr Hans Winterbergs vor der Katastrophe, die mit der Annexion der Sudetengebiete 1938 und der „Rest-Tschechei“ 1939 durch Nazi-Deutschland über die Tschechoslowakei hereinbrach. Winterberg lebte als freischaffender Komponist in Prag, hatte nach Studien u.a. bei Alexander von Zemlinsky seinen eigenen Stil gefunden und wagte sich erstmals an die großen Formen der Tradition heran: Klaviersonate, Sinfonie und Streichquartett.

Winterbergs I. Streichquartett, dessen Manuskript die Wirren des Krieges überlebte und erst 2024 zur Uraufführung kam, „ein Meisterwerk nicht nur der tschechischen Musik, sondern des gesamten Streichquartettrepertoires des 20. Jahrhunderts“ (Michael Haas), ist vielleicht sein komplexestes, anspruchsvollstes Werk aus der Vorkriegszeit. Hinsichtlich der interpretatorischen Herausforderungen und der Besonderheiten seines stilistischen Ansatzes bewegt es sich auf der Schnittstelle zwischen den Quartetten Janáčeks und dessen Schüler Pavel Haas und den Quartettkompositionen der Protagonisten der 2. Wiener Schule.

Die Edition der Werke Winterbergs erfolgt seit 2021 als Kooperation zwischen dem Exilarte Zentrum der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und dem Verlag Boosey & Hawkes.

Komponist: Hans Winterberg 1901-1991.
Kompositionsjahr 1936.
Dauer: ca. 25'.
Ausgabe: Studienpartitur.
Umfang: geheftet, 28 Seiten.
Verlag: Bote & Bock BB3936.
Boosey & Hawkes Bote & Bock GmbH
Oranienstraße 164
10969 Berlin
Deutschland
musikverlag(at)boosey.com