Graun, J. G.: Sinfonia C-Dur (Partitur)


Art. Nr.: 978015
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für Streicher und B.c. (2 Violinen, Viola, Basso). Schwierigkeitsgrad: mittel.

Aus der Reihe »Rheinsberger Hofmusik» Urtext-Edition der Musikakademie Rheinberg.

Den Stimmensatz finden Sie unter der Artikel Nr. 978014.

Als Kronprinz Friedrich 1736 das Rheinsberger Schloß bezog, folgten ihm die Musiker. darunter die Brüder Benda, die Grauns, Schaffrath, Janitzsch, Czath, Baron – und begründeten die Rheinsberger Hofkapelle. In der künstlerischen Atmosphäre Rheinsbergs entstanden zahlreiche vorklassische Musikwerke, komponiert von den Mitgliedern der Hofkapelle. Mit der vorliegenden Urtext-Edition soll die Rheinsberger Hofmusik wieder lebendig werden und führt zudem zu den Anfängen der berühmten „Berliner Schule“. Friedrich II. nahm bei seinem Machtantritt im Jahre 1740 alle Rheinsberger Musiker als „Capell-Bediente“ mit nach Berlin, wo sie den Stamm der heutigen Staatskapelle bildeten.

Die Sinfonie in C-Dur, um 1750 entstanden, weist musikgeschichtlich über die italienische Opern-Sinfonik hinaus.Deutliche thematische Arbeit zeichnet den ersten Satz mit modulatorischen Partien in der Durchführung, mit Reprise und kurzer Coda aus. Das vielgestaltige Andantino con sordini, ganz dem expressiven Vortrag des Geigers und italienischem Vorbildern verpflichtet, verlässt eigenwillig seine Grundtonart G-Dur und erinnert kurz an das 2. Thema des Allegros. Im kleingliedrigen Presto zeigt sich die Virtuosität des Ensembles.

Komponist: Johann Gottlieb Graun (1702/3-1771).
Herausgeberin: Ulrike Liedke.
Ausgabe: Partitur.
Dauer: ca. 9'.
Friedrich Hofmeister Musikverlag FH3656.
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