Art. Nr.: 973510
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Ausgabe für Streichquartett (2 Violinen, Viola, Violoncello).

Hanning Schröders Kompositionen überzeugen mit ihrer Klarheit und Transparenz im Ausdruck und einer Konzentration auf das Wesentliche, die an Anton Webern erinnert. Mit der Zwölftonmusik setzte sich Schröder ebenso wie mit anderen Schulen auseinander, er schuf aber stets sehr eigenständige Werke fernab von jeglichem Epigonentum.

Er komponierte bevorzugt für den eigenen Gebrauch, d. h. Kammermusik mit einem Schwerpunkt auf der Bratsche. Nicht nur hierin war ihm Hindemith eine verwandte Seele, sondern auch im Tonfall seiner Musik. Ein weiteres Kennzeichen von Schröders musikalischer Sprache geht auf den Einfluß von Willibald Gurlitt zurück, der ihn in Freiburg in den 70er Jahren an die Alte Musik heranführte und deren Linearität immer wieder als prägendes Stilelement in Schröders Kompositionen auftaucht.

Komponist: Hanning Schröder.
Ausgabe: Partitur und Stimmen.
Verlag: Ries und Erler RE40014.