Bearbeitung für Violoncello und Klavier nach der Sonate für Violine und Klavier.
- Janáčeks meisterhafte Violinsonate in einer überzeugenden Bearbeitung für Violoncello
- Bereicherung des Cellorepertoires des 20. Jahrhunderts
- Mit einem Kommentar zur Bearbeitung des Werks von Jiří Bárta (tsch./engl./dt.)
Leoš Janáčeks einziges vollendetes Werk für Violoncello und Klavier ist das „Märchen“ (BA09509). Mit der Bearbeitung seiner Violinsonate für Violoncello steht Cellistinnen und Cellisten ein weiteres Werk des Komponisten zur Verfügung – eine wertvolle Bereicherung des Konzertrepertoires für dieses Instrument. Das Arrangement stammt von dem renommierten tschechischen Cellisten Jiří Bárta, der die Fassung gemeinsam mit der Pianistin Terezie Fialová erstmals eingespielt hat (Label Animal Music, 2024).
Bárta ging bei der Bearbeitung mit
außerordentlicher Sensibilität für Janáčeks Original vor. Die
Violinstimme bleibt, unter Berücksichtigung der technischen Möglichkeiten und der Klangfarbe des Cellos,
nahezu unverändert; in einigen Passagen erklingt das Cello sogar in derselben Lage wie die Violine. Für eine besonders anspruchsvolle Stelle im vierten Satz bietet der Bearbeiter eine Ossia-Alternative an. Der Klavierpart stimmt abgesehen von einer Oktavtransposition mit dem Original überein. Der Notentext basiert auf der Kritischen Gesamtausgabe der Werke von Leoš Janáček E/1-2.
Komponist: Leoš Janácek.
Bearbeitung, Texte: Jirí Bárta.
Weitere Angaben: geheftet, IV, 27/8 Seiten.
Bärenreiter Musikverlag BA11595.