Für Viola und Klavier.
Die zweite Sonate F-Dur für Viola und Klavier op. 101 wurde 1943 komponiert und ist ein faszinierendes Zeugnis ihrer Zeit. Sie steht in einer Tradition der großen klassischen Sonatenliteratur und ist dennoch durch die einzigartige Stimme Senfters geprägt. Johanna Senfter – selbst u.a. Geige und Bratsche spielend – versteht es bestens, das volle expressive Potenzial dieses Instruments auszunutzen – von der tiefen, melancholischen Klangfarbe bis hin zur virtuosen Brillanz. Das Klavier tritt dabei mehr als gleichwertig in einen dialogischen Austausch mit ihr. Die Interaktion zwischen beiden Instrumenten ist komplex und subtil, wobei die dynamischen Gegensätze und die harmonische Dichte des Werkes die dramatische Wirkung der Sonate intensivieren.
Die Sonate ist Senfters umfassendstes Werk für diese Besetzung mit einer Gesamtlänge von 38 Minuten und gliedert sich in fünf Sätze. Die Satzfolge ist abwechselnd im Duktus schnell-langsam gehalten.
Komponistin: Johanna Senfter.
Herausgeber: Roland Glassl und Oliver Triendl.
Kompositionsjahr: 1943-44.
Dauer: 38'.
Verlag: Schott Music VAB 115.
Inhalt:
- I Frisch und lebendig
- II Sehr ruhig
- III Lebhaft
- IV Gemächlich
- V Lustig, nicht zu schnell
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