Der GEIGENKASTEN

Der Geigenkasten oder Geigen Koffer wird im Englischen Violin Case genannt. Manche sprechen auch gerne vom Violinetui. Der Geigenkoffer wird benötigt, damit die Geige geschützt ist und gut transportiert werden kann. Die Anzahl der verschiedenen Modelle von Instrumentenkoffern kann anfangs etwas verwirren. Wir unterscheiden gewöhnlich in Formetui, Kofferetui und in Doppeletui. Es gibt aber auch noch Hightechetuis aus Carbon. Viele Modelle gibt es auch mit Kofferrucksack.

Formetui

Die Formetuis schmiegen sich der Form der Geige an. Dadurch sehen sie elegant aus und sind sehr leicht und kompakt. Oft haben sie einen Holzkern, sie können aber auch ABS-Hartschalenkoffer sein. Im Deckel sind zwei Halterungen für zwei Bögen. An der Stirnseite, wo die „Schnecke“ zu liegen kommt, ist ein kleines Fach mit einem aufklappbaren Deckel. Hier können das Kolophonium und die Geigensaiten untergebracht werden. Da die Geige durch die Schwebelagerung nur an wenigen Punkten aufliegt, kann unter dem Hals auch die Schulterstütze untergebracht werden. Außerdem gibt es meist eine große Tasche für Noten.

Kofferetui

Bei den Kofferetuis ist das Gewicht zwar etwas höher. Aber dafür gibt es ein geräumiges Accessoirefach für alles Zubehör wie Kolophonium, Schulterstütze und Geigensaiten. Im Deckel sind Befestigungen für bis zu vier Bögen angebracht. Die Schwebelagerung für die Geige ist selbstverständlich. Manche Geigenkästen haben ein eingebautes Hygrometer und Luftbefeuchter oder ein Saitenrohr. Gerade Profis nehmen gerne ein Kofferetui.

Doppeletui

Der Profi, der gefragte Semiprofi oder der/die GeigenlehrerIn brauchen vielfach ein zweites Instrument. Dann ist das Doppeletui eine gute Lösung. Diese praktischen Doppeletuis haben zwei Zubehörfächer, vier Drehbogenhalter und meist auch ein Saitenrohr. Eine abnehmbare Instrumentendecke und Schwebelagerung sind Standard.