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Grieg, E. H.: Klavierwerke I – Lyrische Stücke

Art. Nr.: 951513
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Beschreibung

Urtextausgabe für Klavier, herausgegeben von Dag Schjelderup-Ebbe.

An Henri Hinrichsen (1868-1942), den Inhaber des Musikverlages C. F. Peters, schrieb Edvard Grieg (1843-1907) am 13. Dezember 1901, nachdem er das zehnte und letzte Heft der hier zum Grieg-Jahr 2007 neu aufgelegten Lyrischen Stücke abgeschlossen hatte: »Die 10 Hefte ›Lyrische Stücke‹ repräsentieren ein Stück intimer Lebensgeschichte.« Auch wenn Grieg – wie aufgrund des nicht ganz eindeutigen Schriftzuges denkbar wäre – »ein Stück interner Lebensgeschichte« gemeint hätte, so änderte es nichts an der gewichtigen Bedeutung dieser als Bekenntnis und Resümee zu wertenden Aussage.
Immerhin waren damals 43 Jahre vergangen, seit der fünfzehnjährige Grieg ernsthaft zu komponieren begonnen hatte, und nicht weniger als 37 Jahre, seit die ersten seiner insgesamt 66 Lyrischen Klavierstücke zu Papier gebracht worden waren. Zunächst noch als Sammlung von »Stückchen« bezeichnet und für den eigenen Unterricht gedacht, eroberte der Zyklus, nachdem C. F. Peters 1874 das erste Heft als Opus 12 auf den Markt gebracht hatte, den Klavierunterricht, die Hausmusik und schließlich auch den Konzertsaal. Ja, einige der Stücke gehörten zu Griegs Lebzeiten »bereits zum Gemeingut der musikalischen Welt«, wie der Musikhistoriker Hermann Kretzschmar 1902 am Schluss seines Vorwortes zur ersten (einbändigen) Gesamtausgabe aller Lyrischen Stücke feststellte. Neun Jahrzehnte später, im Grieg-Gedenkjahr 1993, brachten es die Osloer Musikwissenschaftler Finn Benestad und Dag Schjelderup-Ebbe, Herausgeber der bei C. F. Peters publizierten 20-bändigen Gesamtausgabe, auf den Punkt, wenn sie formulierten, es sei Griegs herausragendes Verdienst, »Norwegen einen festen Platz auf der musikalischen Weltkarte verschafft« zu haben. Dass dem so ist, muss insbesondere den beiden Peer Gynt-Suiten, dem Klavierkonzert, vielen Liedern und Tänzen sowie – last but not least – eben den 66 Lyrischen Klavierstücken gedankt werden, mit denen die erwähnte Gesamtausgabe bezeichnenderweise auch eröffnet wird (Band 1, 1977). Spontan eingängig in Griegs Lyrischen Stücken ist die direkt erfahrbare Übereinstimmung von Titel und Musik, sind ihre folkloristisch geprägten Vorgaben in rhythmischer, motivisch-thematischer wie formaler Hinsicht; nicht zuletzt trug – klavierpädagogisch bedeutsam genug – auch der maximal mittlere, häufig eher geringere Schwierigkeitsgrad dazu bei, den Stücken zu ihrer außergewöhnlichen Popularität zu verhelfen.

Verlag: C.F. Peters EP3100aa.

Inhalt:
  • Op. 12
  • Op. 38
  • Op. 43
  • Op. 47
  • Op. 54
  • Op. 57
  • Op. 62
  • Op. 65
  • Op. 68
  • Op. 71
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